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Auf den Spuren der Z1

Fachwelt und Mitbewerber waren sprachlos und die Herzen sämtlicher Motorradfans schlugen höher. Alle  internen Absprachen unter den japanischen Herstellern ignorierend, nämlich keine Motorräder über 750 ccm auf den Markt zu bringen, trumpfte Kawasaki mächtig auf und die 900 ccm Vierzylinder-Big-Bike war geboren.

Die Maschine verfügte über einen 82 PS -Motor mit 900 ccm Hubraum, vier Zylindern und zwei oben liegenden Nockenwellen. Die daraus resultierenden Fahrleistungen müssen sich auch heute noch nicht verstecken: In knapp vier Sekunden kommt die Z1 900 aus dem Stand auf Tempo 100 und bei Tempo 200 sind wir noch lange nicht am Ende. Das sind Leistungsabgaben bei denen man schnell an eine Rennmaschine denkt. 
Um die Fahrleistungen dieser quicklebendigen Viertakt-Motorräder so richtig auskosten zu können, brauchte man  zur damaligen Zeit allerdings Piloten mit entsprechendem Mut und Draufgängertum.

Nach mehr als 5 jähriger Entwicklungszeit konnte man mit Stolz sagen, dass den Ingenieuren bei Kawasaki ein technisches Meisterwerk gelungen war. Aber wie es halt in Leben immer so ist, gingen  die Meinungen der „Fachleute“ in der restlichen Welt weit auseinander. Die „Ablehner“ sprachen von  „verspielter Technik“. Wie solle man unterwegs die Ventile oder Vergaser einstellen?  Und überhaupt sei alles viel zu kompliziert! Andere Experten, die sich für ausgesprochene Kenner hielten, waren überzeugt, dass so ein hochgezüchteter „Rennmotor“ kaum länger als 10.000 Kilometer problemlos funktionieren kann. Die Motorradfans ließen sich allerdings von diesen Meinungen nicht beirren, sie erwarteten mit großer Ungeduld das Frühjahr 1973. Dieser „mixed pickles der Gefühle“ beschreibt so in etwa die Stimmung bei der IFMA im Herbst 1972.

Aber eins war sicher, als die „Z1“ 1973 endlich auf dem Markt war:  „Die Sensation war jedenfalls perfekt und es verbreiteten sich schnell die tollsten Geschichten über dieses Big Bike“.

Es gab die unterschiedlichsten Kommentare und Beschreibungen. Ein Motorrad mit „schierer Gewalt...“, „sie ist nur für die Gerade gut, doch in den Kurven...", „man müsse sich erst an die gewaltige Leistung gewöhnen..!“  MOTORRAD Chef-Tester „FJS“ bezeichnete sie später sogar einmal als „Frankensteins Tochter“.

Nach der deutschen DIN-Messung blieben von den 82 PS nur noch 79 PS bei 8500/min übrig. Genug PS, um bei der ersten Lichtschrankenmessung 211 Stundenkilometer zu erreichen, während  eine zweite Messung auf dem Nürburgring mit flachem Lenker und „klein gemacht“ sogar den sensationellen Wert von 227 km/h ergab.

Ein heißer Ofen, der sich aber auch schaltfaul fahren ließ. Bereits ab 2000/min, was etwa 50 km/h entsprach, beschleunigte der Motor ruckfrei, ohne sich zu verschlucken, gleichmäßig vorwärts und war nicht kaputt zu kriegen.

Mit der Schmierung für die Antriebskette hatten es die Konstrukteure besonders gut gemeint. Nicht nur die Kette, auch das Hinterrad und alles Drumherum wurden von der kleinen Pumpe, versorgt aus dem eigenen Öltank, sorgfältig und gleichmäßig eingeölt.

Selbst den abgekochtesten Motorradfahrern konnte das Fahrverhalten des Fahrwerks Angst und Schrecken einjagen, es war schlichtweg eine einzige Katastrophe. Egal ob bei schneller Kurvenfahrt oder ob man im Topspeed-Bereich fuhr, der Fahrer wurde mit einem sehr ausgeprägten Eigenleben konfrontiert, das kaum zu beeinflussen war.  An der Fahrwerksabstimmung gab es für die japanischen Motorradbauer zur damaligen Zeit noch viel zu tun. Und sie haben in den folgenden Jahren alles dafür getan, dass dieses Big Bike zu einer Motorradlegende geworden ist.

An der Faszination und der  Liebe zu diesem Motorrad mit dem Namen Z1 hat sich nichts geändert. Nach wie vor schafft es dieses Motorrad, dass viele Biker-Herzen ins Schwärmen kommen oder alte Jugendträume wieder wach werden. Wer einmal vom Kawa-Virus befallen wird, will ihn nie wieder loswerden, im Gegenteil er tut alles, dass er ihn behalten oder wieder bekommen kann!

Manche machen sich diesen Virus, diese Leidenschaft sogar zum Beruf. So geschehen bei Marian-Jürgen Tritt aus Cammer, der erst mal das Handwerk des Zweiradmechanikers von der Pike auf gelernt hat, den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und mit seinem Bike-Master zur Anlaufstelle für viele Motorrad-Liebhaber geworden ist. Er fährt seit frühester Jugend Kawasaki und ist durch und durch Kawasaki. Er teilt mit seinen Kunden die Leidenschaft für dieses wunderbare Gefährt und unter seinen geschickten Händen ist in Laufe der Jahre so manch altes „Big Bike“ wieder zu neuem Glanz erwacht. Er gehört mit seinem Bike Master zu den Top-Adressen in Europa und verfügt somit auch über internationales Publikum, die keine Kilometer scheuen, wenn es um ihre Kawasaki oder um’s Moped im Allgemeinen geht. Wenn er ein Motorrad restauriert, dann wird es erst mal in sämtliche Einzelteile zerlegt und es dauert gewöhnlich 1 Jahr lang bis die Restauration vollendet ist.

Das Spannende daran ist, dass die Kunden während der ganzen Zeit daran teilhaben können, so oft sie möchten. So lernen sie ihr Motorrad bis ins Innerste kennen.

Der Bike Master aus Cammer erzählt: „Aus vielen Kunden sind mittlerweile Freunde geworden, die ebenso wie ich, für ihre Motorräder leben. Oft kommen sie zu mir in die Werkstatt und fachsimpeln bei einem Kaffee mit mir über dies und das und vor allem über`s „Moped“. Und immer wieder stellt sich heraus, dass sie genauso motorradverrückt geblieben sind, wie ich“!

Wenn Sie auch zu den eingefleischten Motorrad-Liebhabern gehören, wenn Ihr Herz beim Anblick von so mancher Maschine höher schlägt, wenn sie ein besonderes Teil brauchen oder Ihr „altes Gefährt“ restauriert werden soll, dann kann Ihnen der Bike Master mit Sicherheit weiterhelfen. Denn sein Herz schlägt nach wie vor Z1 und er möchte so viel wie möglich davon weitergeben!


Noch ein Tipp: Wenn Sie ihn besuchen, fragen Sie ihn nach dem Film „Z1 The Movie“


……ein absolutes Muss für jeden Z-Fan!

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